Bildung darf nicht vom Geldsäckel der Eltern abhängen

Leserbrief von Kantonsrat Dominik Zehnder, Bäch

Unser Land hat ebenso dafür zu sorgen, dass die Besten gefördert werden, wie dass den Schwächeren geholfen wird. Während der letzten Jahrzehnte wurde zurecht viel für weniger schnell Lernende unternommen. Doch nun ist es an der Zeit, auch etwas für die Leistungsstarken zu tun. Mit der vorgeschlagenen Teilrevision des Volksschulgesetzes geben wir den Bezirken die Möglichkeit (nicht aber die Verpflichtung), eine zusätzliche bilinguale Leistungsschule (Sek Pro) auf Sekundarstufe I einzuführen. Eine solche wird mit den Privatschulen konkurrenzieren können, den Kanton aber trotzdem nichts kosten. Gleichzeitig geben wir mit dieser Gesetzesänderung der Volksschule die Möglichkeit, sich an die gesellschaftlichen Veränderungen und Bedürfnisse, wie zum Beispiel ein bilinguales Bildungsangebot, anzupassen. Denn die optimale Bildung für jedes Kind darf nicht am Portemonnaie der Eltern scheitern. Eine SekPro auf Bezirksstufe gibt allen leistungswilligen Jungen in unserem Kanton die gleichen Chancen punkto Ausbildung, wie jenen, die sich teure Privatschulen leisten können.

Deshalb stimme ich wie schon im Kantonsrat Ja für die Teilrevision des Volksschulgesetztes.