Medienmitteilung vom 9. Februar 2016

 

Petra Gössi stellt sich der Wahl

 

Folgt nach dem Kantonalpräsidium das Amt der FDP-Parteipräsidentin. Die Zeichen deuten aktuell daraufhin. Petra Gössi hat sich für eine Kandidatur entschieden und gleichzeitig gab Christian Wasserfallen seinen Verzicht bekannt.

 

Der Entscheid von Petra Gössi fiel während einer Geschäftsreise in die USA. «Ja ich trete zur Wahl als Nachfolger von Philipp Müller an», liess die eben 40 Jahre alt gewordene Küssnachterin verlauten. Dass unmittelbar daraufhin der Verzicht des Berner FDP-Nationalrats Christian Wasserfallen kam, überraschte viele. Wasserfallen galt als bislang einziger möglicher «Konkurrent» von Petra Gössi und bekräftigte bei seinem Entscheid gar, dass er die Kandidatur der Schwyzer Nationalrätin unterstütze.    

 

Sehr intensives Amt

In den letzten Wochen erhielt Petra Gössi von etlichen bekannten Persönlichkeiten aus der FDP, aber auch von anderen Fraktionen ideellen Support für einen positiven Entscheid. Auch seitens der Medien wird ihr dieses Amt zugetraut und auf Petra Gössis Facebookseite wird sie nun dutzendfach für ihren Entscheid beglückwünscht. «Ich habe mir in den letzten Wochen viel Gedanken über die positiven und negativen Aspekte eines solchen Amtes gemacht», erklärte sie. Auch hat das Gespräch mit der Findungskommission unter der Leitung von Vincenzo Pedrazzini einen gewissen Einfluss gehabt. «Mir ist auf alle Fälle bewusst, dass das FDP-Präsidentenamt extrem zeitintensiv ist und auch sehr viel kommunikative Arbeit erfordert. Aber es reizt mich definitiv.» Und so ist dann in den USA auch der Entscheid gefallen. «Ich habe mir auf der Reise und mit einer gewissen Distanz zum Politalltag in der Schweiz genügend Gedanken machen können.» Ob Petra Gössi dann auch wirklich FDP-Präsidentin wird, wird an der Delegiertenversammlung vom 16. April in Bern entschieden.          

 

 

Petra Gössi ist aktuell die einzige Kandidatin für das Amt des FDP Schweiz-Präsidiums.

 

Text: Roger Bürgler